{"id":125677,"date":"2026-02-08T09:30:00","date_gmt":"2026-02-08T02:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wochenblitz.com\/?p=125677"},"modified":"2026-04-14T09:26:48","modified_gmt":"2026-04-14T07:26:48","slug":"steuerangst-bei-ueberweisungen-beenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/?p=125677","title":{"rendered":"Steuerangst bei \u00dcberweisungen beenden"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geld an die Thai-Ehefrau \u00fcberweisen: Was Sie jetzt wissen m\u00fcssen<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Thailand heute zur Parlamentswahl geht, besch\u00e4ftigt viele Ausl\u00e4nder im Land eine ganz andere Frage: Darf ich meiner thail\u00e4ndischen Ehefrau Geld \u00fcberweisen, ohne dass das Finanzamt zuschl\u00e4gt? In den Expat-Foren herrscht seit Monaten Nervosit\u00e4t. Die Antwort k\u00f6nnte Sie \u00fcberraschen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein aktueller Fall aus einer gro\u00dfen Facebook-Gruppe zeigt, wie gro\u00df die Verunsicherung ist: Ein deutscher Rentner will seiner Frau 200.000 Baht schicken, um einen Autokredit abzul\u00f6sen. Was fr\u00fcher Routine war, wird 2026 von der bangen Frage begleitet: L\u00f6se ich damit eine Steuerlawine aus?<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der konkrete Fall: 200.000 Baht f\u00fcr den Autokredit<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mann lebt dauerhaft in Thailand, gilt also als Tax Resident. Sein Geld liegt auf einem deutschen Festgeldkonto, das er vor Jahren angelegt hat. Er plant eine Direkt\u00fcberweisung von seiner deutschen Bank auf das Konto seiner thail\u00e4ndischen Ehefrau bei der Bangkok Bank.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Community erh\u00e4lt er widerspr\u00fcchliche Antworten: Von &#8222;v\u00f6llig harmlos&#8220; bis &#8222;Vorsicht, Steuerpr\u00fcfung droht&#8220; ist alles dabei. Diese Verwirrung ist typisch f\u00fcr die aktuelle Phase. Viele haben noch die alten Regeln im Kopf, w\u00e4hrend die Beh\u00f6rden die neuen Richtlinien erst in der Praxis etablieren.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was seit 2024 wirklich gilt \u2013 und was nicht<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem 1. Januar 2024 m\u00fcssen Tax Residents ihr weltweites Einkommen versteuern, wenn sie es nach Thailand bringen. Fr\u00fcher galt die Steuerpflicht nur f\u00fcr Geld aus demselben Jahr. Diese \u00c4nderung hat viele aufgeschreckt. Doch Vorsicht: Die Regel zielt auf Einkommen ab, nicht auf Verm\u00f6gen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer Geh\u00e4lter, Dividenden oder Mieteinnahmen nach Thailand \u00fcberweist, muss aufpassen. Wer aber einfach sein eigenes Erspartes verschiebt, bewegt sich in einem ganz anderen rechtlichen Rahmen. Und bei \u00dcberweisungen an den Ehepartner kommt eine weitere entscheidende Regel ins Spiel.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die 20-Millionen-Baht-Grenze: Gro\u00dfz\u00fcgiger Schutz f\u00fcr Ehepaare<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt wird es interessant: Schenkungen zwischen Ehepartnern sind in Thailand bis zu 20 Millionen Baht pro Jahr komplett steuerfrei. Diese Regelung steht fest im Revenue Code verankert und sch\u00fctzt famili\u00e4re Unterst\u00fctzungszahlungen. Erst Betr\u00e4ge dar\u00fcber werden mit nur 5 Prozent besteuert.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">20 Millionen Baht entsprechen etwa 550.000 Euro. Die geplanten 200.000 Baht machen gerade mal ein Prozent davon aus. Selbst wer monatlich diesen Betrag \u00fcberweist, kommt im Jahr nur auf 2,4 Millionen Baht \u2013 weit unter der Grenze.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum die Direkt\u00fcberweisung an die Ehefrau clever ist<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Rentner plant die \u00dcberweisung direkt von seinem deutschen Konto auf das Konto seiner Frau. Das ist steuerlich die sauberste L\u00f6sung. Die Ehefrau empf\u00e4ngt eine Schenkung direkt aus dem Ausland \u2013 f\u00fcr sie gilt der 20-Millionen-Freibetrag.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00fcrde er das Geld erst auf sein eigenes thail\u00e4ndisches Konto \u00fcberweisen und dann weiterleiten, k\u00f6nnte das Finanzamt beim ersten Schritt genauer hinsehen. Bei der Direkt\u00fcberweisung an die Ehefrau entsteht diese Komplikation gar nicht erst.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Altes Geld bleibt steuerfrei: Die Bestandsschutzregel<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiges Detail im Fall: Das Geld stammt von einem Festgeldkonto, das vor 2024 angelegt wurde. Das ist ein entscheidender Joker. Kapital, das vor dem 1. Januar 2024 erwirtschaftet wurde, kann grunds\u00e4tzlich steuerfrei nach Thailand eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man muss nur in der Lage sein, dies zu dokumentieren. Kontoausz\u00fcge, die zeigen, dass das Geld schon Jahre dort lag, reichen aus. Es handelt sich nicht um neues Einkommen aus 2026, sondern um alte Ersparnisse \u2013 damit ist der Transfer rechtlich abgesichert.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was die neue Regierung \u00e4ndern k\u00f6nnte<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der heutigen Parlamentswahl k\u00f6nnte sich die politische Landschaft in Thailand ver\u00e4ndern. Es gibt Diskussionen \u00fcber eine m\u00f6gliche Lockerung der Steuerregeln: Eine vorgeschlagene 2-Jahres-Frist w\u00fcrde bedeuten, dass Einkommen erst nach zwei Jahren steuerfrei nach Thailand gebracht werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Regelung ist aber bisher nur ein Vorschlag, kein beschlossenes Gesetz. F\u00fcr Schenkungen zwischen Ehepartnern w\u00fcrde sie ohnehin keine Rolle spielen, da hier bereits der gro\u00dfz\u00fcgige 20-Millionen-Freibetrag gilt. Wer jetzt plant zu \u00fcberweisen, muss nicht auf neue Gesetze warten.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die 180-Tage-Regel: Wer als Tax Resident gilt<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Thailand gilt man als steuerlich ans\u00e4ssig, wenn man sich mehr als 180 Tage im Kalenderjahr im Land aufh\u00e4lt. Diese Regel ist einfach und klar. Wer diese Schwelle \u00fcberschreitet, muss grunds\u00e4tzlich sein weltweites Einkommen versteuern, wenn er es nach Thailand bringt.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die meisten Expats und Rentner trifft das zu. Doch die Tax-Resident-Eigenschaft allein macht noch keine Steuer f\u00e4llig. Entscheidend ist die Art des Geldflusses: Ist es Einkommen oder Verm\u00f6gen? Und wenn Einkommen \u2013 ist es alt oder neu?<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schenkung oder Einkommen: Der entscheidende Unterschied<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ein Ehemann seiner Frau Geld gibt, ist das rechtlich eine Schenkung. Keine Bezahlung f\u00fcr eine Leistung, kein Gehalt, sondern eine Zuwendung innerhalb der Familie. Das thail\u00e4ndische Steuerrecht behandelt solche Schenkungen bewusst privilegiert.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00fcrde man jede \u00dcberweisung an die Ehefrau als steuerpflichtiges Einkommen werten, m\u00fcsste sie auf das monatliche Haushaltsgeld Steuern zahlen. Das ist weder gewollt noch g\u00e4ngige Praxis. F\u00fcr unseren Fall bedeutet das: Die 200.000 Baht sind eine steuerfreie Schenkung, keine Einnahme.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dokumentation: Einfach, aber wichtig<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn keine Steuer anf\u00e4llt, ist saubere Dokumentation ratsam. Im unwahrscheinlichen Fall einer Pr\u00fcfung sollte man Kontoausz\u00fcge haben, die die Herkunft belegen: Das Geld kommt vom Ehemann und stammt aus alten Ersparnissen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Ehefrau empfiehlt sich, den \u00dcberweisungszweck klar zu kennzeichnen: &#8222;Gift from spouse&#8220; oder &#8222;Family Support&#8220; sind passende Formulierungen. Banken melden Transaktionen erst ab bestimmten H\u00f6hen. Eine einzelne \u00dcberweisung von 200.000 Baht l\u00f6st keinen Alarm aus.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was thail\u00e4ndische Banken wirklich interessiert<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thail\u00e4ndische Banken m\u00fcssen verd\u00e4chtige Transaktionen melden. Das betrifft vor allem Geldw\u00e4sche-Pr\u00e4vention. Eine \u00dcberweisung aus dem Ausland auf das Konto einer Thail\u00e4nderin ist aber absolutes Tagesgesch\u00e4ft. Millionen von Thais erhalten regelm\u00e4\u00dfig Unterst\u00fctzung von Partnern aus dem Ausland.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Problematisch wird es erst, wenn sehr gro\u00dfe Summen ohne klaren Hintergrund flie\u00dfen. Bei 200.000 Baht wird kein Bankangestellter nachfragen. Der Betrag liegt im v\u00f6llig normalen Bereich f\u00fcr famili\u00e4re Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Doppelbesteuerungsabkommen: Schutz vor doppelter Steuer<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele europ\u00e4ische L\u00e4nder haben Doppelbesteuerungsabkommen mit Thailand. Diese regeln, wer das Besteuerungsrecht hat. Renten werden oft dem Heimatland zugewiesen, was eine Besteuerung in Thailand ausschlie\u00dfen kann.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Schenkungen zwischen Ehepartnern spielt das Abkommen aber eine untergeordnete Rolle. Das nationale thail\u00e4ndische Recht mit seinem 20-Millionen-Freibetrag garantiert bereits die Steuerfreiheit. Das Abkommen ist hier eher ein zus\u00e4tzliches Sicherheitsnetz als eine Notwendigkeit.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Krankenversicherung: Sicherheit f\u00fcr Sie und Ihre Familie<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer dauerhaft in Thailand lebt, sollte nicht nur an Steuern denken. Eine gute <a href=\"https:\/\/www.globalinsurancethailand.com\/de\/quote\/health\/?utm_source=wochenblitz&#038;utm_medium=banner&#038;utm_campaign=article\">Krankenversicherung f\u00fcr Thailand<\/a> ist mindestens genauso wichtig. Die Gesundheitskosten k\u00f6nnen ohne Versicherung schnell existenzbedrohend werden.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele internationale Versicherer bieten spezielle Tarife f\u00fcr Expats an. Die Kosten variieren je nach Alter und Gesundheitszustand, aber die Investition lohnt sich. Ein einziger Krankenhausaufenthalt kann mehr kosten als Jahre an Versicherungsbeitr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Automatischer Datenaustausch: Was das Finanzamt wei\u00df<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thailand nimmt am automatischen Informationsaustausch von Finanzdaten teil. Das bedeutet: Das thail\u00e4ndische Finanzamt kann Informationen \u00fcber Auslandskonten von Tax Residents erhalten. Das klingt bedrohlich, ist aber f\u00fcr ehrliche Steuerzahler kein Problem.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das blo\u00dfe Wissen \u00fcber ein Konto f\u00fchrt nicht zu Steuern. Es dient dem Abgleich bei Unstimmigkeiten in der Steuererkl\u00e4rung. Wer behauptet, kein Verm\u00f6gen zu haben, aber Millionen besitzt, bekommt Probleme. Wer seine Finanzen korrekt angibt, hat nichts zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wechselkurs beachten: Sparen beim Transfer<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei internationalen \u00dcberweisungen spielt der Wechselkurs eine wichtige Rolle. Der Baht unterliegt Schwankungen, die den Euro-Betrag schnell verteuern oder verbilligen k\u00f6nnen. Wer gr\u00f6\u00dfere Summen \u00fcberweist, sollte den Kurs genau beobachten.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moderne Finanzdienstleister bieten oft bessere Kurse als traditionelle Banken. Das kann mehrere Hundert Baht Ersparnis bedeuten. Bei der Steuerberechnung nutzt das Finanzamt allerdings offizielle Durchschnittskurse. Diese kleinen Schwankungen sind bei einem 20-Millionen-Freibetrag aber vernachl\u00e4ssigbar.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sanktionen bei Steuerverst\u00f6\u00dfen: Realistische Einsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was passiert bei echten Steuerverst\u00f6\u00dfen? Thailand hat die Strafen f\u00fcr Steuerhinterziehung versch\u00e4rft. Es drohen Bu\u00dfgelder und Verzugszinsen. In schweren F\u00e4llen sind strafrechtliche Konsequenzen m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Strafen treffen aber vor allem systematische Hinterzieher gro\u00dfer Betr\u00e4ge. Bei einer einmaligen famili\u00e4ren Unterst\u00fctzung, die unter allen Freibetr\u00e4gen liegt, ist das Risiko einer Bestrafung praktisch null. Die Beh\u00f6rden haben andere Priorit\u00e4ten als normale Ehepaare.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strategien f\u00fcr absolute Sicherheit<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer dennoch absolut sichergehen will, kann einfache Strategien nutzen. Die sauberste L\u00f6sung ist die strikte Trennung von Verm\u00f6gen und laufendem Einkommen. \u00dcberweisen Sie f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen nur nachweislich altes Kapital und halten Sie Belege bereit.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Strategie ist das B\u00fcndeln von Transfers. Statt jeden Monat kleine Betr\u00e4ge zu schicken, kann eine gr\u00f6\u00dfere Summe einmal im Jahr die \u00dcbersichtlichkeit erh\u00f6hen. Steuerlich macht es unter 20 Millionen Baht keinen Unterschied, aber es vereinfacht die Verwaltung.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Monatliche Unterst\u00fctzung: Auch das bleibt steuerfrei<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Expats \u00fcberweisen ihrer thail\u00e4ndischen Familie monatlich Geld f\u00fcr den Lebensunterhalt. Auch das f\u00e4llt unter die Schenkungsregel. Solange die Jahressumme unter 20 Millionen Baht bleibt, ist kein Cent Steuer f\u00e4llig.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet: Selbst bei 100.000 Baht monatlich \u2013 was 1,2 Millionen Baht pro Jahr entspricht \u2013 gibt es keine Steuerpflicht. Der Freibetrag ist so gro\u00dfz\u00fcgig bemessen, dass er praktisch alle normalen Familienfinanzen abdeckt.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum die Panik unbegr\u00fcndet ist<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Woher kommt die Nervosit\u00e4t in den Foren? Oft entsteht sie durch Vermischung verschiedener Szenarien. Wer als digitaler Nomad aktives Einkommen generiert, hat andere Regeln zu beachten als ein Rentner, der Ersparnisse verschiebt.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu kommt: Viele Diskussionsteilnehmer kennen die Details der Schenkungssteuer nicht. Sie h\u00f6ren &#8222;neue Steuerregeln&#8220; und gehen vom Schlimmsten aus. Faktenbasierte Information ist das beste Mittel gegen unbegr\u00fcndete Sorgen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was Sie konkret tun sollten<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie in einer \u00e4hnlichen Situation sind, ist die Vorgehensweise einfach: \u00dcberweisen Sie das Geld direkt von Ihrem Auslandskonto auf das Konto Ihrer Ehefrau. Kennzeichnen Sie den Zweck klar als &#8222;Gift&#8220; oder &#8222;Family Support&#8220;.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bewahren Sie Kontoausz\u00fcge auf, die zeigen, dass das Geld aus alten Ersparnissen stammt. Das war es schon. Keine komplizierten Steuererkl\u00e4rungen, keine Anmeldung beim Finanzamt, keine Angst vor Pr\u00fcfungen. Die rechtliche Lage ist klar.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die klare Antwort f\u00fcr unseren besorgten Rentner<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck zu unserem Ausgangfall: Der Rentner kann beruhigt die 200.000 Baht \u00fcberweisen. Seine Transaktion erf\u00fcllt alle Kriterien f\u00fcr Steuerfreiheit. Es ist eine Schenkung an die Ehefrau, der Betrag liegt weit unter dem Freibetrag, und die Mittel stammen aus Altverm\u00f6gen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt keinen Grund f\u00fcr komplizierte Konstrukte oder proaktive Meldungen beim Finanzamt. Eine normale Bank\u00fcberweisung reicht v\u00f6llig aus. Die rechtliche Lage ist deutlich entspannter, als es viele Online-Diskussionen vermuten lassen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausblick: Gelassen bleiben trotz Reformdiskussion<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die thail\u00e4ndische Steuerlandschaft entwickelt sich weiter. Mit der heutigen Wahl k\u00f6nnten neue Impulse kommen. Die diskutierte 2-Jahres-Regelung w\u00fcrde vor allem digitale Nomaden und Spekulanten betreffen, nicht normale Familienfinanzen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel der Beh\u00f6rden sind nicht die kleinen privaten Geldstr\u00f6me zwischen Ehepartnern. Wer die Regeln kennt \u2013 insbesondere den 20-Millionen-Freibetrag f\u00fcr Schenkungen \u2013 kann entspannt in Thailand leben. Informieren Sie sich \u00fcber Fakten statt \u00fcber Forenmeinungen.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Wissen schafft Sicherheit<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nervosit\u00e4t in den Expat-Communities ist nachvollziehbar, aber meist unbegr\u00fcndet. Die thail\u00e4ndischen Steuerregeln sind f\u00fcr normale Ehepaare gro\u00dfz\u00fcgig. Der 20-Millionen-Baht-Freibetrag sch\u00fctzt praktisch alle famili\u00e4ren Unterst\u00fctzungszahlungen.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lassen Sie sich nicht von Panikmache verunsichern. Dokumentieren Sie Ihre Finanzen ordentlich, nutzen Sie die Direkt\u00fcberweisung an Ihre Ehefrau, und genie\u00dfen Sie Ihr Leben in Thailand. Die 200.000 Baht f\u00fcr das Auto sind gut investiert \u2013 und das Finanzamt geht dabei legal leer aus.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anmerkung der Redaktion<\/h3>\n\n\n<p class=\"has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-11b7b9eb44ed8f3367d77cac438b59f2 wp-block-paragraph\">Dieser Artikel gibt den Informationsstand vom Februar 2026 wieder und ersetzt keine professionelle steuerliche Beratung. Gesetze und deren Auslegung k\u00f6nnen sich \u00e4ndern. Bei komplexen Verm\u00f6gensstrukturen oder Unsicherheiten wird die Konsultation eines lizenzierten Steuerberaters in Thailand empfohlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steuerregeln verunsichern viele Expats in Thailand. Darf man seiner thail\u00e4ndischen Ehefrau noch Geld \u00fcberweisen, ohne \u00c4rger mit dem Finanzamt zu riskieren? Dieser Ratgeber erkl\u00e4rt, was wirklich gilt \u2013 und warum die Angst meist unbegr\u00fcndet ist.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":125683,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ai_generated_summary":"","wpai_meta_description":"","footnotes":""},"categories":[31],"tags":[34,35],"class_list":["post-125677","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-finanzen-geld","tag-newsletter-1","tag-newsletter-2"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125677","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=125677"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125677\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/125683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=125677"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=125677"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=125677"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}