{"id":125554,"date":"2026-01-21T09:30:00","date_gmt":"2026-01-21T02:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wochenblitz.com\/?p=125554"},"modified":"2026-04-14T09:27:02","modified_gmt":"2026-04-14T07:27:02","slug":"lebenshaltungskosten-vs-visasruecklage-das-paradoxon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/?p=125554","title":{"rendered":"Thailand-Rente: Die 800.000-Baht-Falle"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>800.000 Baht auf der Bank \u2013 aber nicht f\u00fcr den Alltag<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sonne brennt \u00fcber Hua Hin, der Kaffee dampft auf der Terrasse. F\u00fcr tausende deutsche Rentner in Thailand ist das der Alltag. Doch einmal im Jahr wird es ernst: Die Aufenthaltsgenehmigung steht zur Verl\u00e4ngerung an. Dann z\u00e4hlt nur noch eine Zahl \u2013 800.000 Baht, umgerechnet etwa 22.000 Euro. Das Geld muss auf dem Konto sein, schwarz auf wei\u00df nachweisbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer diese Summe nicht vorweisen kann, muss gehen. Kein Wenn und Aber. Die thail\u00e4ndische Einwanderungsbeh\u00f6rde kennt kein Pardon. Das Paradoxe: Dieses Geld darf man nicht ausgeben, obwohl es der Beweis sein soll, dass man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Ein b\u00fcrokratisches R\u00e4tsel, das j\u00e4hrlich f\u00fcr Verwirrung sorgt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Kontoauszug als Eintrittskarte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gang zur Bank wird zum Ritual. Jedes Jahr dieselbe Prozedur: offizielle Best\u00e4tigung abholen, Kontostand pr\u00fcfen, Hoffnung haben. Die 800.000 Baht m\u00fcssen bereits zwei Monate vor dem Antrag auf dem Konto liegen und d\u00fcrfen auch drei Monate danach nicht angetastet werden. Ein einziger Tag unter dieser Grenze \u2013 und die Verl\u00e4ngerung ist in Gefahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bankangestellten kennen das Spiel. Sie drucken die Bescheinigung aus, stempeln, unterschreiben. F\u00fcr die Rentner bedeutet das: F\u00fcnf bis sechs Monate im Jahr ist das Geld faktisch blockiert. Nicht ausgeben, nicht umschichten, nur liegen lassen. Wer eine ungeplante Arztrechnung zahlen muss, braucht zus\u00e4tzliche Reserven.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum das Geld nicht f\u00fcr den Lebensunterhalt gedacht ist<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier liegt der Knackpunkt, den viele missverstehen. Die 800.000 Baht gelten nicht als laufendes Budget, sondern als Sicherheitsnetz \u2013 als Nachweis, dass man im Notfall zahlungsf\u00e4hig bleibt. Die thail\u00e4ndischen Beh\u00f6rden wollen sichergehen, dass Langzeitg\u00e4ste dem Staat nicht zur Last fallen, falls etwas schiefgeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Vergangenheit blieben Krankenh\u00e4user auf unbezahlten Rechnungen sitzen, Botschaften mussten R\u00fcckfl\u00fcge organisieren. Das will Thailand vermeiden. Deshalb die strikte Regel: Das Geld muss da sein \u2013 sichtbar, messbar, kontrollierbar. Wer es f\u00fcr Miete oder Lebensmittel braucht, hat nach dieser Logik zu wenig Reserven.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Alternative: Monatliche Rentenzahlungen nachweisen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt einen Ausweg aus dem Dilemma. Wer nachweislich jeden Monat mindestens 65.000 Baht (etwa 1.780 Euro) auf sein thail\u00e4ndisches Konto \u00fcberwiesen bekommt, kann auf die 800.000 Baht verzichten. Diese Methode kommt dem klassischen Rentenmodell n\u00e4her \u2013 das Geld flie\u00dft monatlich und darf ausgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings verlangt die Beh\u00f6rde l\u00fcckenlose Nachweise \u00fcber zw\u00f6lf Monate. Die \u00dcberweisungen m\u00fcssen als internationale Transfers erkennbar sein, nicht als inl\u00e4ndische Umbuchungen. Wer unregelm\u00e4\u00dfig \u00fcberweist oder einen Monat aussetzt, riskiert Probleme bei der Verl\u00e4ngerung. Disziplin ist auch hier Pflicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Kombinationsmethode als Mittelweg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Ruhest\u00e4ndler nutzen eine Mischung aus beidem: Bankguthaben plus nachgewiesenes Jahreseinkommen m\u00fcssen zusammen 800.000 Baht ergeben. Wer also 400.000 Baht auf dem Konto hat und monatlich 36.000 Baht Rente erh\u00e4lt, erf\u00fcllt die Anforderung rechnerisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch Vorsicht: Nicht jede lokale Immigrationsbeh\u00f6rde akzeptiert diese Kombinationsmethode gleicherma\u00dfen. Die Regeln variieren je nach Provinz und Sachbearbeiter. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich vorab bei der zust\u00e4ndigen Stelle erkundigen. \u00dcberraschungen am Schalter sind unangenehm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nach drei Monaten sinkt die H\u00fcrde \u2013 aber nicht ganz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist die Verl\u00e4ngerung genehmigt, atmen viele auf. Doch ganz frei ist das Geld noch nicht. Erst drei Monate nach der Genehmigung darf der Kontostand unter 800.000 Baht fallen \u2013 allerdings nie unter 400.000 Baht. Diese Untergrenze gilt das ganze Jahr \u00fcber, jeden einzelnen Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer also im Juli seine Verl\u00e4ngerung bekommt, kann ab Oktober etwa 400.000 Baht abheben. Doch sp\u00e4testens zwei Monate vor dem n\u00e4chsten Termin muss alles wieder auf 800.000 Baht stehen. Ein j\u00e4hrlicher Zyklus des Auff\u00fcllens und kontrollierten Ausgebens, der vorausschauende Planung erfordert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Wechselkursrisiko beim Transfer und der n\u00f6tige Puffer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiger Unterschied: Sobald die 800.000 Baht auf dem thail\u00e4ndischen Konto liegen, spielt der Wechselkurs f\u00fcr den Bestand keine Rolle mehr. 800.000 Baht bleiben 800.000 Baht, egal wie der Euro steht. Das Risiko liegt im Transfer: F\u00e4llt der Euro, muss man beim Auff\u00fcllen des Kontos mehr Euro \u00fcberweisen, um denselben Baht-Betrag zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch halten erfahrene Auswanderer immer einen Puffer von 820.000 oder 830.000 Baht vor. Der Grund sind nicht Kursschwankungen, sondern Bankgeb\u00fchren (wie Jahresgeb\u00fchren f\u00fcr die Karte) oder versehentliche automatische Abbuchungen. Rutscht das Konto dadurch auch nur einen Baht unter die Grenze, ist das Visum in Gefahr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Trick: Zwei T\u00f6pfe, zwei Zwecke<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer das System durchschaut hat, trennt strikt: ein Topf f\u00fcr die Immigration, ein Topf f\u00fcr den Alltag. Die 800.000 Baht sind das Eintrittsgeld, die Kaution f\u00fcr das Privileg, in Thailand leben zu d\u00fcrfen. Das monatliche Budget kommt aus der Rente, die aus Europa \u00fcberwiesen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese gedankliche Trennung spart Nerven. Wer versucht, beide Funktionen mit demselben Geld zu erf\u00fcllen, ger\u00e4t jedes Jahr in Stress. Die 800.000 Baht sollten mental als \u201eunsichtbar&#8220; gelten \u2013 als Betrag, den man besitzt, aber nicht anfasst. Erst im erlaubten Zeitfenster greift man zu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Strategien f\u00fcr clevere Finanzplanung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Rentner legen das Geld auf ein separates Festgeldkonto, sofern die Bank die n\u00f6tige Bescheinigung ausstellt. So ist es sauber vom Alltagskonto getrennt und bringt noch minimale Zinsen. Andere \u00fcberweisen einmal j\u00e4hrlich eine gr\u00f6\u00dfere Summe und leben ansonsten von der monatlichen Rente.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist ein System, das zum eigenen Ausgabeverhalten passt. Wer spontan lebt und ungern plant, sollte einen hohen Puffer einbauen. Wer strukturiert haushaltet, kann enger kalkulieren. Entscheidend ist: Das Risiko, versehentlich unter die Grenze zu rutschen, muss gegen null gehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was passiert bei Regelversto\u00df?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Folgen sind eindeutig: Wer die Anforderungen nicht erf\u00fcllt, bekommt keine Verl\u00e4ngerung. Punkt. Die Immigration kann kulant sein bei kleinen Formfehlern, aber bei den finanziellen Grenzen gibt es kaum Spielraum. F\u00e4llt das Konto auch nur einen Tag unter 400.000 Baht, kann die Verl\u00e4ngerung verweigert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Betroffene m\u00fcssen dann das Land verlassen und von vorn beginnen \u2013 mit neuem Visum, neuer Wartezeit, neuen Kosten. Manche wenden sich an Visa-Agenturen, die gegen Geb\u00fchr \u201eL\u00f6sungen&#8220; finden. Doch diese bewegen sich oft in rechtlichen Grauzonen. Der saubere Weg ist unbequemer, aber sicherer.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der psychologische Aspekt: Geld sehen, aber nicht greifen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Paradoxon hat auch eine psychologische Dimension. Da liegt das Geld, sichtbar auf dem Kontoauszug \u2013 und doch f\u00fchlt es sich fremd an. Man besitzt es, aber verf\u00fcgt nicht frei dar\u00fcber. Dieses Gef\u00fchl irritiert besonders Neuank\u00f6mmlinge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit den Jahren gew\u00f6hnt man sich daran. Die 800.000 Baht werden Teil der Routine, wie die j\u00e4hrliche Steuererkl\u00e4rung oder der T\u00dcV f\u00fcrs Auto. Man akzeptiert, dass Thailand als Gastland gewisse Bedingungen stellt. Wer diese nicht erf\u00fcllen will, hat andere Optionen \u2013 k\u00fcrzere Visa, andere L\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum Thailand so strikt ist<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regeln m\u00f6gen hart wirken, haben aber einen Grund. Thailand zieht j\u00e4hrlich hunderttausende Langzeitg\u00e4ste an. Ohne finanzielle Filter w\u00fcrde das Land riskieren, Menschen aufzunehmen, die sp\u00e4ter in Notlagen geraten. Das Gesundheitssystem w\u00e4re belastet, soziale Einrichtungen \u00fcberfordert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 800.000 Baht sind der Kompromiss: hoch genug, um echte Zahlungsf\u00e4higkeit zu beweisen, niedrig genug, um f\u00fcr durchschnittliche Rentner erreichbar zu bleiben. Andere L\u00e4nder verlangen mehr, andere weniger. Thailand hat seine Schwelle gefunden und h\u00e4lt daran fest.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vergleich mit anderen L\u00e4ndern<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im internationalen Vergleich liegt Thailand im Mittelfeld. Die Philippinen verlangen deutlich weniger, Portugal deutlich mehr. Malaysia bietet mit dem MM2H-Programm \u00e4hnliche Summen, aber mit anderen Bedingungen. Jedes Land setzt eigene Priorit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr viele Rentner bleibt Thailand trotz der H\u00fcrden attraktiv: Das Klima, die niedrigen Lebenshaltungskosten au\u00dferhalb der Reserve, die Infrastruktur und die Kultur \u00fcberwiegen die b\u00fcrokratischen Lasten. Die 800.000 Baht sind der Preis f\u00fcrs Ticket \u2013 einmal zahlen, dann j\u00e4hrlich nachweisen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Rolle von Visa-Agenturen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Auswanderer nutzen Visa-Agenturen, die gegen Geb\u00fchr alle Formalit\u00e4ten \u00fcbernehmen. Diese Dienstleister kennen die Beh\u00f6rden, sprechen Thai, wissen, welche Unterlagen in welcher Form ben\u00f6tigt werden. Kosten: zwischen 15.000 und 50.000 Baht pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch Vorsicht: Nicht alle Agenturen arbeiten korrekt. Manche bieten an, die 800.000 Baht nur tempor\u00e4r \u201ezu leihen&#8220; \u2013 eine Praxis, die illegal ist und entdeckt werden kann. Wer seri\u00f6s bleiben will, sollte nur Agenturen nutzen, die bei echten, vorhandenen Mitteln unterst\u00fctzen, nicht bei T\u00e4uschungsversuchen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Langfristige Perspektive: Anpassung oder Ausstieg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer dauerhaft in Thailand bleiben will, muss sich mit dem System arrangieren. Die Regeln \u00e4ndern sich gelegentlich, aber die Grundlogik bleibt. Entweder man erf\u00fcllt die Anforderungen Jahr f\u00fcr Jahr, oder man sucht Alternativen \u2013 andere Visa-Kategorien, andere L\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Rentner wechseln nach ein paar Jahren zur monatlichen Einkommens-Methode, um flexibler zu bleiben. Andere akzeptieren die blockierten 800.000 Baht als festen Bestandteil ihrer Finanzplanung. Beides funktioniert, solange man die Konsequenzen kennt und vorbereitet ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesundheitskosten als entscheidender Faktor<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein oft \u00fcbersehener Punkt: Thailand verlangt von O-A-Visa-Inhabern auch eine Krankenversicherung mit Mindestdeckungen. Die 800.000 Baht allein reichen nicht, wenn ernsthafte Gesundheitsprobleme auftreten. Eine Operation kann schnell 500.000 Baht oder mehr kosten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb ist die Reserve tats\u00e4chlich sinnvoll \u2013 nicht als G\u00e4ngelung, sondern als Schutz f\u00fcr beide Seiten. Wer im Notfall zahlungsf\u00e4hig ist, bekommt bessere Behandlung und belastet nicht die Allgemeinheit. Die thail\u00e4ndischen Beh\u00f6rden denken pragmatisch: Vorsorge ist billiger als Nachsorge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>90-Tage-Meldepflicht und weitere Pflichten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der finanziellen H\u00fcrde gibt es weitere Verpflichtungen. Alle 90 Tage muss man sich bei der Immigration melden \u2013 pers\u00f6nlich, per Post oder online. Wer das vergisst, zahlt Strafen bis zu 5.000 Baht. Diese Meldepflicht gilt unabh\u00e4ngig vom Kontostand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem ist bei Auslandsreisen ein Re-Entry-Permit n\u00f6tig, sonst verf\u00e4llt die Aufenthaltsgenehmigung automatisch. Kosten: 1.000 Baht f\u00fcr einmalige Wiedereinreise, 3.800 Baht f\u00fcr mehrfache. Auch das sollte in die Jahresplanung einflie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die emotionale Seite: Heimat auf Bew\u00e4hrung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr viele Rentner ist Thailand zur Heimat geworden. Freunde, Gewohnheiten, der Alltag \u2013 alles spielt sich hier ab. Doch die j\u00e4hrliche Verl\u00e4ngerung erinnert daran: Man lebt auf Bew\u00e4hrung. Der Status als Langzeitgast bleibt prek\u00e4r, abh\u00e4ngig von Geld, Regeln und dem Wohlwollen der Beh\u00f6rden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Unsicherheit belastet manche psychisch. Andere sehen es gelassen: Solange die Regeln fair bleiben und erf\u00fcllbar sind, ist alles in Ordnung. Die richtige Einstellung macht den Unterschied zwischen Stress und Entspannung. Thailand bietet viel, verlangt aber auch Respekt vor seinen Gesetzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zukunftsaussichten: Bleiben die Regeln stabil?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stand Januar 2026 sind die Anforderungen seit Jahren unver\u00e4ndert. Die 800.000 Baht gelten seit Einf\u00fchrung der versch\u00e4rften Regeln. Doch niemand kann garantieren, dass es so bleibt. Politische Wechsel, wirtschaftliche Krisen oder neue Migrationspolitik k\u00f6nnten \u00c4nderungen bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer langfristig plant, sollte daher finanziell immer etwas Luft haben. Ein Puffer von 20-30% \u00fcber den Mindestanforderungen sch\u00fctzt vor unerwarteten Regel\u00e4nderungen. Flexibilit\u00e4t ist der beste Schutz in einem fremden Rechtssystem.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lebensqualit\u00e4t trotz b\u00fcrokratischer H\u00fcrden<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende bleibt die Frage: Lohnt sich der Aufwand? F\u00fcr die meisten Ruhest\u00e4ndler lautet die Antwort klar: Ja. Das Leben in Thailand bietet trotz der b\u00fcrokratischen Anforderungen eine Qualit\u00e4t, die anderswo schwer zu finden ist. Das Klima, die Menschen, die Kosten \u2013 das Gesamtpaket stimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 800.000 Baht sind eine H\u00fcrde, keine Mauer. Wer sie einmal genommen hat und das System versteht, lebt entspannt. Der j\u00e4hrliche Gang zur Bank wird zur Routine. Und zwischen den Terminen? Da scheint die Sonne, der Kaffee dampft, und Thailand zeigt, warum es als Rentnerparadies gilt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-block-paragraph\">Dieser Artikel spiegelt die allgemeine Verwaltungspraxis der thail\u00e4ndischen Einwanderungsbeh\u00f6rden im Januar 2026 wider. Die Anwendung der Regeln kann je nach lokaler Dienststelle (Immigration Office) im Detail variieren. W\u00e4hrungsumrechnungen basieren auf den Kursen zum Zeitpunkt der Recherche und dienen der Orientierung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in Thailand den Ruhestand genie\u00dft, muss 800.000 Baht auf dem Konto nachweisen. Doch wie nutzt man Geld, das festliegen muss? Ein logischer Widerspruch?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":125555,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ai_generated_summary":"","wpai_meta_description":"","footnotes":""},"categories":[36],"tags":[34,35],"class_list":["post-125554","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-visum-aufenthalt","tag-newsletter-1","tag-newsletter-2"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=125554"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/125554\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/125555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=125554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=125554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.wochenblitz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=125554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}