Horror in Korat: Polizist misshandelt Freundin mit Crystal Meth

Drogen-Horror und Gewalt: Ein Polizist zwang seine Freundin zur Einnahme von Crystal Meth und verbreitete Nacktbilder im Netz. Während das Opfer traumatisiert flieht, stellt sich die Frage: Kommt er mit dem Gesetz davon?

Nakhon Ratchasima, Thailand – Ein 30-jähriger Polizist aus Nakhon Ratchasima hat zugegeben, seine Freundin misshandelt und Drogen konsumiert zu haben. Die Frau schildert schwere Gewalt, Freiheitsberaubung und die Verbreitung intimer Bilder im Netz. Jetzt steht der Beamte unter Druck, während die Polizei intern ermittelt und die Stiftung Paveena das Opfer weiter unterstützt.

Beamter meldet sich selbst bei der Provinzpolizei

Der 30-jährige Polizeimeister Man stellte sich bei der Polizeizentrale der Provinz Nakhon Ratchasima, nachdem seine Freundin Anzeige erstattet hatte. Er soll die Vorwürfe eingeräumt haben.

Die Polizei hat bislang aber keine formellen Anklagen oder Disziplinarmaßnahmen bekanntgegeben. Die Ermittler sammeln weiter Beweise.

Schwere Vorwürfe gegen den Polizisten

Nueng, 28, wirft dem Beamten körperliche Gewalt, erzwungenen Konsum von Crystal Meth, Freiheitsberaubung und das Verbreiten expliziter Bilder im Internet vor. Sie sagte, der Mann sei nach dem Drogenkonsum regelmäßig gewalttätig geworden.

Nach ihren Angaben zog er sie gewaltsam aus, hielt sie vier Tage und drei Nächte in seiner Unterkunft fest und griff sie in dieser Zeit wiederholt an. Sie berichtete auch, er habe ihr eine Plastiktüte über den Kopf gestülpt.

Beziehung begann über eine Dating-App

Nueng arbeitete als praktische Krankenschwester in Nakhon Ratchasima und lernte den Polizisten über eine Dating-App kennen. Das Paar war etwa fünf Monate zusammen, bevor der Missbrauch begann.

Sie sagte, sie habe Hilfe gesucht, nachdem der schwerste Vorfall sie dazu gebracht habe, sich an die Polizei und Unterstützungsstellen zu wenden. Der genaue Zeitpunkt wurde dabei nur allgemein als kürzlich beschrieben.

Angst, Trauma und Jobverlust

Die Frau erklärte, sie habe ihren Job gekündigt, nachdem der Beamte ihre expliziten Fotos online verbreitet hatte. Sie steht nach ihren Angaben weiter unter psychischer Belastung.

Sie lebt eigenen Angaben zufolge in Angst vor dem Verdächtigen und ist aus Furcht nicht nach Nakhon Ratchasima zurückgekehrt. Auch nach ihrer Flucht soll er ihr mit dem Tod gedroht haben.

Polizei und Paveena-Stiftung versprechen Konsequenzen

Der Polizeikommandeur der Provinz Nakhon Ratchasima, Sirichai Srichaipanya, sagte, dass die Einheit des Verdächtigen intern prüfe und nach Polizeivorschriften sowie thailändischem Recht vorgehen werde. Er betonte, dass der Beamte keine Sonderbehandlung bekomme.

Die Polizei will das Opfer weiter befragen, sobald sie dazu in der Lage ist. Paveena Hongsakul von der Paveena Foundation for Children and Women unterstützt Nueng bei der psychischen Genesung und beobachtet das Verfahren weiter.

Ermittlungen laufen weiter

Der Fall bleibt für den Beamten folgenreich, weil die interne Untersuchung läuft und weitere Aussagen des Opfers noch ausstehen. Ob der Polizist derzeit in Gewahrsam ist, wurde nicht mitgeteilt.

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert