Anutin feiert Thaksin-Freilassung: Vertrauter nach 20 Jahren frei

Der Premier vergleicht seine Treue zum Ex-Häftling mit Familienliebe. Doch während er Gratulationen schickt, droht die Bewährung jedes Treffen zu blockieren. Droht nun ein politisches Beben?

Anutin feiert Thaksin-Freilassung: Vertrauter nach 20 Jahren frei
Foto: ThaiRath

Bangkok, Thailand – Vor der Entlassung von Thaksin Shinawatra aus dem Gefängnis hat Premierminister Anutin Charnvirakul seinem Respekt und seiner Verbundenheit deutlich Ausdruck verliehen. Er gratulierte der Familie des ehemaligen Regierungschefs und sagte, ein Treffen sei grundsätzlich nicht verboten. Die Frage nach politischen Folgen wies er ab.

Anutins Gruß an Thaksins Familie

Am 8. Mai 2026 sprach Anutin Charnvirakul, zugleich Premierminister und Innenminister, in einem Interview über Thaksin Shinawatra. Der frühere Premierminister soll am 11. Mai aus dem Gefängnis entlassen werden.

Anutin sagte, er wolle der Familie von Thaksin gratulieren. Er betonte, er habe großen Respekt und sehe eine enge Verbindung, die er mit Kindern und Enkeln verglich.

Treffen möglich, aber erst einmal privat

Auf die Frage nach einem möglichen Treffen sagte Anutin, Verbote gebe es nicht. Trotzdem solle Thaksin zuerst Zeit mit seiner Familie verbringen.

Als Grund nannte er die Bewährungsstrafe zu Beginn der Zeit nach der Entlassung. Ein Treffen mit Außenstehenden könne dadurch unpraktisch sein.

Politische Folgen? Anutin bleibt knapp

Ob Thaksins Rückkehr politische Wellen auslösen könnte, ließ Anutin offen. Auf diese Frage antwortete er, er habe „nicht so weit gedacht“.

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