Phuket-Politiker fordert Ende der Visafreiheit – Sofort!

Ein Politiker fordert: Keine Visafreiheit mehr! Grund: Touristen-Schwarm schadet Insel-Image. Cannabis-Druck und Sittenverfall – doch die Regierung zögert. Wird Thailand die Notbremse ziehen?

Phuket-Politiker fordert Ende der Visafreiheit – Sofort!
Foto: Chalermpong Saengdee / Facebook

PHUKET, THAILAND – Der Abgeordnete Chalermpong Saengdee fordert im Parlament ein Ende der visafreien Einreise für Touristen. Er warnt vor sozialen Problemen und einem massiven Imageschaden für die Urlaubsinsel Phuket durch unkontrollierten Tourismus.

Strenge Kontrollen für Phuket gefordert

Chalermpong Saengdee kritisiert die aktuelle Tourismusstrategie der Regierung scharf. Er fordert die vollständige Abschaffung der visafreien Einreise und deutlich strengere Regeln für den Cannabis-Sektor.

Laut dem Abgeordneten schadet die derzeitige Politik dem Ruf Thailands als Weltklasse-Reiseziel. Er verlangt eine Rückkehr zu strengeren Einreisebestimmungen, um die Qualität der Besucher zu sichern.

Qualität statt Masse beim Tourismus

Die Verkürzung des visafreien Aufenthalts von 60 auf 30 Tage reicht dem Politiker nicht aus. Er bezeichnet Visamaßnahmen als die erste wichtige Hürde bei der Überprüfung von Urlaubern.

Thailand müsse laut Saengdee Besucher mit hoher Kaufkraft priorisieren. Er warnt davor, dass eine Politik der offenen Tür langfristig höhere Kosten als Einnahmen verursachen könnte.

Probleme durch Cannabis und Kriminalität

Der Abgeordnete sieht in der Cannabis-Liberalisierung einen Faktor für die Anziehung minderwertiger Touristen. Er berichtet von arrogantem Verhalten, Schlägereien und illegalen Aktivitäten ausländischer Gruppen.

Cannabis-Geruch in Städten und an Stränden schrecke zudem Familien ab. Die Regierung müsse Verantwortung für ihre Politik übernehmen und den Sektor endlich wirksam regulieren.

Sorge um lokale Arbeitsplätze

In einigen Gebieten lassen sich ausländische Gruppen bereits langfristig nieder. Diese konkurrieren laut Saengdee mit einheimischen Arbeitnehmern und belasten die lokalen Ressourcen massiv.

Er bezeichnet dies als ein neues Problem, das dringend überwacht werden muss. Ohne schnelles Handeln der Behörden werde die Situation zunehmend schwieriger zu lösen sein.

Infrastruktur und Umwelt in Gefahr

Neben dem Tourismus spricht der Politiker auch die marode Infrastruktur an. Er fordert den schnellen Bau einer Brücke über den Khlong Mudong zur Entlastung des Verkehrs.

Zudem bereiten Wasserknappheit und ungeklärte Abwässer den Bewohnern große Sorgen. Unbehandeltes Abwasser bedrohe die Gesundheit der Menschen und das empfindliche Ökosystem der Mangroven.

Verantwortung für die Menschen übernehmen

Chalermpong Saengdee betont, dass die Sorgen der Bürger im Parlament gelöst werden müssen. Er kritisiert den bisherigen Ansatz der Behörden als tatenloses Zusehen bei offensichtlichen Problemen.

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

0 Kommentare

  1. Dem stimme ich voll und ganz zu! Endlich mal jemand der Taten fordert und die Probleme benennt. Und es werden deshalb nicht weniger Touristen kommen, im Gegenteil. Die Raserei auf den Straßen lässt nach, keine unter Drogen stehende und lärmende Big Bike -Fahrer mehr. Man kann sich wieder auf seine Terrasse oder Balkon setzen, ohne von Cannabis – Geruch gestört zu werden. Das wird sich bei den „normalen“ Touristen rumsprechen. Dann kommen auch mal wieder mehr Familien hier her zurück. usw.

    1. Axel Grohnke

      Wer hat denn Cannabis in Thailand freigegeben? Oder bringen die bösen Touris das aus der Heimat mit?

  2. Jean.michel.gliott

    Wir kommen jedes Jahr zweimal 60 Tage nach Thailand da wir die Winter Monate überbrücken wollen. Nun wenn das nicht mehr gestattet ist suchen wir uns andere Länder. Schließlich geben wir jedesmal ca 8000 Schweizer Franken aus .Ich glaube andere Länder wären froh um solche Gäste.

    1. Du gibst Dein Geld nicht bei den Thais aus, sondern bei ausländisch dominierten Hotelkonzernen.

    2. Harrycan

      Sehr “umweltfreundlich”, diese Vielfliegerei um den halben Erdball… 🌍🛫🌏🛫🌍🛫🌏🛫🌍😡

  3. was bitte soll sich da ändern ob jemand visafrei oder mit visa hier ist deswegen kann der doch genau so [entfernt] machen

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  4. Bitte sperrt Thailand ganz zu, gleich wie Nord Korea, damit besteht wenigstens Rechtssicherheit! Zur flächendeckenden Überwachung und der Freundlichkeit der Immigration besteht eh kein Unterschied mehr!! Als ich beruflich in China beschäftigt war, kann ch nur sagen das die Behörden und Immigration dort um etliches freundlicher und korrekter waren als in Thailand!!!

    1. Ich werde bei der Immi immer freundlich und zuvorkommend bedient! Zum Thema Überwachung besteht zwisschen Nordkorea und Chinawohl kein grosser Unterschied, ausser Dir sei der Schatten, der Dich auf Schritt und Tritt verfolgt hat in China nicht aufgefallen. Ich frage mich einfach, wieso in Thailand lebst, Du fühlst dich hier ja sowieso unwohl.

      1. Zur Beruhigung ich lebe nicht in Thailand, außer ein paar Monate im Winter und in der Zeit bin ich schon öfters länger in Laos!!

    2. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Obwohl die Kriminalität in China sehr niedrig war, wurden Taten gegen Ausländer 3x höher bestraft als gegen Einheimische. Ansonsten wurde man nie feindselig, sondern im Gegenteil,sehr freundlich behandelt.

  5. Oskar Kusch

    Mit scheint mein früherer Beitrag ist verloren gegangen. Ich hatte vorgeschlagen auf den Zustand vor dem „Bowring-Vertrag“ von 1855 zurückzukommen. Da war die Einreise nur bestimmten Händlern, Diplomaten und Forschern erlaubt. Sache erledigt.

    1. Harrycan

      Ja, Oskar, deinen ursprünglichen Kommentar habe ich gelesen! Aber kein Kommentar dazu von mir! Nun auf deine Nachfrage jetzt aber doch: JEDER darf sagen was er/sie will, solange es nicht strafbar ist. Ja, das gehört zur Meinungsfreiheit, selbst wenn das von dir Gesagte der größte Schwachsinn ist. Keinen weiteren Kommentar mehr dazu bitte…

      1. Oskar Kusch

        Um ehrlich zu sein, dass das jemand als ernstzunehmenden Vorschlag auffasst, auf die Idee bin ich nicht gekommen. Ansonsten hätte ich es für die einfacheren Gemüter mit einem Smile gekennzeichnet. Muss mich wohl bei Dir entschuldigen.

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